Prozessmodel mit fünf Zuständen

Aus Fachinformatiker Azubi
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In der Prozessverwaltung hat ein Prozessmodell fünf Zustände.

Neu

Alle neue Prozesse landen unter dem Punkt Neu. Wenn das Betriebssystem bereit ist, dann fügt er diesen Prozess in die Richtung Bereit.

Die meisten Systeme haben eine Beschränkung der Anzahl bestehenden Prozesse. Damit der Speicher nicht in die Kniee gezwungen wird.

Bereit

Alle Prozesse die abgearbeitet werden landen unter Bereit. Das Betriebssystem verwaltet die Prozesse anhand eines Interrupt, ein Zeitwert. Das könnte z.B. so ablaufen das alle 3ms der Prozess gewechselt wird.

Sobald also das Betriebssystem platzt zur Verarbeitung hat, dann fügt er den Prozess zu den Bereich aktiv ein.

Aktiv

Der Prozess wird hier abgearbeitet. Sollte der Prozess fertig sein leitet das Betriebssystem zu den Bereich Terminiert.

Sollte der Prozess auf etwas warten, dann fügt er den Prozess in die Bereich Blockiert. Er könnte vielleicht auf eine andere Berechnung oder einer E/A-Operation.

Blockiert

Sobald das Blockiert Ereignis eintrift z.b. E/A-Operation dann geschieht eine Zustandsänderung zu Bereit. Dann kann nämlich der Prozess erneut sich einreihen

Terminiert

Der Prozess gilt als Fertig abgeschlossen.

Quelle

W. Stallings: Betriebssysteme Prinzipien und Umsetzung, 4 überarbeitete Auflage 2003, Perarson Studium